Prof. Dr. Sighard Neckel

Soziologe, Professor für Soziologie an der Universität Hamburg, Mitglied der Leitung des Frankfurter Instituts für Sozialforschung

Professur für Soziologie mit dem Schwerpunkt Gesellschaftsanalyse und Sozialer Wandel an der Universität Hamburg

Mitglied des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Mitglied des Kollegiums des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt am Main.

Website

https://www2.wiso.uni-hamburg.de/fachbereich-sowi/professuren/neckel/team/neckel-sighard.html

Forschungsschwerpunkte

•Symbolische Ordnungen sozialer Ungleichheit.
•Soziologie des Ökonomischen.
•Emotionssoziologie.
•Theorie der Praxis.
•Gesellschaftstheorie.
•Rekonstruktive Sozialforschung.
•Soziologische Ethnographie.

Vita

•Geboren 1956 in Gifhorn (Niedersachsen).
•Studium der Soziologie, Philosophie und Rechtswissenschaft an der Universität Bielefeld und an der Freien Universität Berlin. 1983 Studienabschluss als Diplom-Soziologe an der FU Berlin.
•Von 1984 bis 1997 zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter, dann wissenschaftlicher Assistent am Institut für Soziologie der FU Berlin.
•1990 Promotion zum Dr. phil. an der FU Berlin mit einer Arbeit zum Thema „Status und Scham. Zur symbolischen Reproduktion sozialer Ungleichheit“.
•1994 Visiting Professor am Department of Sociology der Duke University, Durham, North Carolina (USA).
•1996 Habilitation im Fach Soziologie mit einer Arbeit zum Thema „Die ostdeutsche Doxa der Demokratie. Eine Gemeindestudie zum politischen Wandel in Ostdeutschland 1989 bis 1995“ (FU Berlin).
•1997 bis 2000 Universitätsprofessor für Soziologie und Empirische Sozialforschung an der Universität Siegen.
•2000 bis 2001 Universitätsprofessor für Allgemeine Soziologie an der Bergischen Universität Wuppertal.
•2001 bis 2007 Universitätsprofessor für Allgemeine Soziologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen.
•2004/05 Fellow der Forschergruppe „Emotions as Bio-Cultural Processes“ am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld.
•2005 Ruf auf das Ordinariat für Soziologie an der Universität St.Gallen (Schweiz).
•2007 bis 2011 Universitätsprofessor für Allgemeine Soziologie und Analyse der Gegenwartsgesellschaft an der Universität Wien.
•2011 bis 2015 Universitätsprofessor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Soziale Ungleichheit an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
•Seit 2016 Universitätsprofessor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Gesellschaftsanalyse und Sozialer Wandel an der Universität Hamburg

Aktuelle Forschungsprojekte

• Gesellschaftsanalyse des modernen Kapitalismus: Erfolgsökonomien. Refeudalisierung.
• Soziologie des Ökonomischen: Finanzmärkte. Bankenwesen. Postkapitalismus.
• Gesellschaftliche Konflikte um Nachhaltigkeit: Postwachstum. Ökologische Distinktion.
• Soziale Ungleichheit: Polarisierung. Globale Klassen.
• Emotionssoziologie: Gefühle sozialer Verwundbarkeit. Emotionaler Kapitalismus.

Publikationen

Bücher
■Sighard Neckel und Greta Wagner (Hg.): Leistung und Erschöpfung. Burnout in der Wettbewerbsgesellschaft, Berlin 2013: Suhrkamp.
■Claudia Honegger, Sighard Neckel und Chantal Magnin:
Strukturierte Verantwortungslosigkeit. Berichte aus der Bankenwelt
Berlin 2010: Suhrkamp.
■Sighard Neckel, Ana Mijic, Christian von Scheve und Monica Titton (Hg.):
Sternstunden der Soziologie. Wegweisende Theoriemodelle des soziologischen Denkens
Frankfurt/New York 2010: Campus.
■Sighard Neckel (Hrsg.):
Kapitalistischer Realismus. Von der Kunstaktion zur Gesellschaftskritik
Frankfurt/New York 2010: Campus.
■Sighard Neckel:
Flucht nach vorn. Die Erfolgskultur der Marktgesellschaft
Frankfurt/New York 2008: Campus.
■Sighard Neckel und Hans-Georg Soeffner (Hrsg.):
Mittendrin im Abseits. Ethnische Gruppenbeziehungen im lokalen Kontext
Wiesbaden 2008: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
■Jörn Lamla und Sighard Neckel (Hrsg.):
Politisierter Konsum – konsumierte Politik.
Wiesbaden 2006: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
■Sighard Neckel:
Die Macht der Unterscheidung. Essays zur Kultursoziologie der modernen Gesellschaft
Frankfurt/New York 2000: Campus.
■Sighard Neckel:
Waldleben. Eine ostdeutsche Stadt im Wandel seit 1989
Frankfurt/New York 1999: Campus.
■Sighard Neckel und Michael Schwab-Trapp (Hrsg.):
Ordnungen der Gewalt. Beiträge zur Soziologie des Krieges und der Gewalt
Opladen 1999: Leske & Budrich.
■Helmuth Berking, Ronald Hitzler und Sighard Neckel (Hrsg.):
Politikertypen in Europa
Frankfurt/M. 1994: Fischer.
■Sighard Neckel:
Status und Scham. Zur symbolischen Reproduktion sozialer Ungleichheit
Frankfurt/New York 1991: Campus.
■Rolf Ebbighausen und Sighard Neckel (Hrsg.):
Anatomie des politischen Skandals
Frankfurt/M. 1989: Suhrkamp.

Aufsätze und Texte
•Sighard Neckel: Das System im freien Fall. Die Chefs der Deutschen Bank kommen und gehen. Das Problem, an dem sie scheitern, bleibt: Das Geld, das nur noch um sich selbst kreist, in: DIE ZEIT, 70. Jg., Nr. 24, 11. Juni 2015, S. 39.
•Sighard Neckel: Scheitern am Scheitern. Über die Erfolgsgesellschaft und die Erfolglosigkeit, in: Neue Zürcher Zeitung, 30. Mai 2015, S. 30–31.
•エ モーショナル・キャピタリズムの文化――現代の感情操縦のパラドックス, 『思想』2015年5月(1093)号,51–67頁 Sighard Neckel: Die Kultur des emotionalen Kapitalismus: Paradoxien moderner Gefühlssteuerung, in: Shiso, No. 1093 (5/2015), S. 51–67, Tokyo: Iwanami Shoten Publishers.
•Claudia Czingon und Sighard Neckel: Banking in gesellschaftlicher Verantwortung? Zur Berufsmoral im Finanzwesen, in: WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung, 12. Jg. (2015), Heft 1, S. 71–84.
•Sighard Neckel: Die Ungleichheit der Märkte, in: Steffen Mau und Nadine M. Schöneck (Hrsg.): (Un-)Gerechte (Un-)Gleichheiten, Berlin 2015: Suhrkamp, S. 93–103.
•Sighard Neckel: Oligarchische Ungleichheit. Winner-take-all-Positionen in der (obersten) Oberschicht, in: WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung, 11. Jg. (2014), Heft 2, S. 51–63.
•Sighard Neckel und Greta Wagner: Burnout. Soziales Leiden an Wachstum und Wettbewerb, in: WSI-Mitteilungen, 67. Jg. (2014), Heft 7, S. 536–542
•Sighard Neckel: Emotionale Reflexivität – Paradoxien der Emotionalisierung, in: Thilo Fehmel, Stephan Lessenich und Jenny Preunkert (Hrsg.): Systemzwang und Akteurswissen. Theorie und Empirie von Autonomiegewinnen, Frankfurt/M., New York 2014: Campus, S. 117–129.
•Sighard Neckel: Die Pflicht zum Erfolg. Genealogie einer Handlungsorientierung, in: Denis Hänzi, Hildegard Matthies und Dagmar Simon (Hrsg.): Erfolg. Konstellationen und Paradoxien einer gesellschaftlichen Leitorientierung, Leviathan, 42. Jg., Sonderband 29 (2014), Baden-Baden: Nomos, S.29–44.
•Sighard Neckel: Die Ordnung des Finanzmarktkapitalismus: Gesellschaftskritik und paradoxe Modernisierung, in: Transit. Europäische Revue, Heft 44 (Herbst 2013), S. 53–61.
•Sighard Neckel und Greta Wagner: Einleitung: Leistung und Erschöpfung, in: Sighard Neckel und Greta Wagner (Hrsg.): Leistung und Erschöpfung. Burnout in der Wettbewerbsgesellschaft, Berlin 2013: Suhrkamp, S. 7–25.
•Sighard Neckel und Greta Wagner: Erschöpfung als „schöpferische Zerstörung“. Burnout und gesellschaftlicher Wandel, in: Sighard Neckel und Greta Wagner (Hrsg.): Leistung und Erschöpfung. Burnout in der Wettbewerbsgesellschaft, Berlin 2013: Suhrkamp, S. 203–217.
•Sighard Neckel: Refeudalisierung der Ökonomie. Zum Strukturwandel kapitalistischer Wirtschaft, in: WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung, 8. Jg. (2011), Heft 1, S. 117–128.
•Sighard Neckel: Der Gefühlskapitalismus der Banken: Vom Ende der Gier als “ruhiger Leidenschaft”, in: Leviathan, 39. Jg. (2011), Nr. 1, S. 39–53.
•Sighard Neckel: Vom Protest zum Projekt? Das Schicksal der künstlerischen Gesellschaftskritik, in: EMSCHERplayer. Kunst Kultur Kommunikation. 11/2010.
•Sighard Neckel: Refeudalisierung der Ökonomie: Zum Strukturwandel kapitalistischer Wirtschaft. Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung. MPIfG Working Paper 10/6, Köln: Juli 2010.
•Sighard Neckel und Ferdinand Sutterlüty: Negative Klassifikationen und ethnische Ungleichheit, in: Marion Müller und Darius Zifonun (Hrsg.): Ethnowissen. Soziologische Beiträge zu ethnischer Differenzierung und Migration, Wiesbaden 2010: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 217 – 235.
•Kai Dröge und Sighard Neckel: Leistungsbilanzen. Ein Deutungsmuster verflüchtigt sich – und bleibt umkämpft, in: Polar. Zeitschrift für politische Philosophie und Kultur. Nr. 8 (Thema: „Leistung“), Frankfurt 2010: Campus, S. 7–13.
•Sighard Neckel und Claudia Czingon: „Also, wenn ich ehrlich bin..“ Über das Innenleben eines Bankers, in: Der Standard, 13./14. Februar 2010, S.A1-A2.
•Sighard Neckel: Soziologie der Scham. In: Alfred Schäfer und Christiane Thompson (Hrsg.): Scham, Paderborn 2009: Schöningh, S. 103 – 118.
•Sighard Neckel: Das Desaster der Erfolgskultur. Das abrupte Ende des Gewinnspiels erschüttert nicht nur das Finanz- und Wirtschaftssystem. In: Neue Zürcher Zeitung, 27. April 2009, Seite 25.
•Sighard Neckel: Emotion by Design: Self-Management of Feelings as a Cultural Program. In: Birgitt Röttger-Rössler und Hans J. Markowitsch (Eds.): Emotions as Bio-Cultural Processes, New York 2009: Springer, S. 181 – 198.
•Sighard Neckel: Felder, Relationen, Ortseffekte: Sozialer und physischer Raum. In: Moritz Csáky und Christoph Leitgeb (Hrsg.): Kommunikation-Gedächtnis-Raum. Kulturwissenschaften nach dem „Spatial Turn“, Bielefeld 2009: Transcript, S. 45 – 55.
•Sighard Neckel: Die gefühlte Unterschicht. Vom Wandel der sozialen Selbsteinschätzung. In: Rolf Lindner und Lutz Musner (Hrsg.): Unterschicht. Kulturwissenschaftliche Erkundungen der “Armen” in Geschichte und Gegenwart, Freiburg, Berlin, Wien 2008: Rombach (Edition Parabasen), S. 19 – 40.
•Sighard Neckel: Kunst für Hedgefonds. In: Le Monde diplomatique. Deutsche Ausgabe., Jg. 14 (2008), Heft 08 (August), Seite 2.
•Sighard Neckel: Pierre Bourdieu. In: Srefan Gosepath, Wilfried Hinsch und Beate Rössler (Hrsg.): Handbuch der Politischen Philosophie und Sozialphilosophie, Band 1, Berlin, New York 2008: de Gruyter, S. 159 – 160.
•Sighard Neckel und Ferdinand Sutterlüty: Negative Klassifikationen und die symbolische Ordnung sozialer Ungleichheit. In: Sighard Neckel und Hans-Georg Soeffner (Hrsg.): Mittendrin im Abseits. Ethnische Gruppenbeziehungen im lokalen Kontext, Wiesbaden 2008: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 15 – 25.
•Ferdinand Sutterlüty, Sighard Neckel und Ina Walter: Klassifikationen im Kampf um Abgrenzung und Zugehörigkeit. In: Sighard Neckel und Hans-Georg Soeffner (Hrsg.):Mittendrin im Abseits. Ethnische Gruppenbeziehungen im lokalen Kontext, Wiesbaden 2008: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 27 – 89.
•Sighard Neckel: Die Millionenfürsten. Managergehälter und Leistungsprinzip. In: Süddeutsche Zeitung, 18. Dezember 2007, Seite 14.
•Kai Dröge, Sighard Neckel und Irene Somm: Das Leistungsprinzip als Deutungsressource. Zur Rekonstruktion von gesellschaftlichem Bewertungswissen. In: Ralf Bohnsack, Aglaja Przyborski und Burkhard Schäffer (Hrsg.): Das Gruppendiskussionsverfahren in der Forschungspraxis, Opladen 2006: Verlag Barbara Budrich, S. 203 – 215.
•Sighard Neckel: Das Erfolgsprinzip der Selbstdarstellung. Marktgesellschaft und performative Ökonomie. In: Lutz Musner und Heidemarie Uhl (Hrsg.): Wie wir uns aufführen. Performanz als Thema der Kulturwissenschaften, Wien 2006: Löcker, S. 153 – 165.
•Sighard Neckel: Design als Lebenspraxis. Ein Abgesang. In: Jörn Lamla und Sighard Neckel (Hrsg.): Politisierter Konsum – konsumierte Politik, Wiesbaden 2006: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 135 – 141.
•Sighard Neckel: Die Kultur des emotionalen Kapitalismus. Einleitung. In: Arlie Russell Hochschild: Das gekaufte Herz. Die Kommerzialisierung der Gefühle. Erweiterte Neuausgabe, Frankfurt/New York 2006: Campus, S. 13 – 24.
•Sighard Neckel: Gewinner-Verlierer. In: Stephan Lessenich und Frank Nullmeier (Hrsg.): Deutschland – eine gespaltene Gesellschaft, Frankfurt/New York 2006: Campus, S. 353 – 371.
•Sighard Neckel: Kultursoziologie der Gefühle. Einheit und Differenz – Rückschau und Perspektiven. In: Rainer Schützeichel (Hrsg.): Emotionen und Sozialtheorie. Disziplinäre Ansätze, Frankfurt/New York 2006: Campus, S. 124 – 139.
•Sighard Neckel: Wer sich mit schönen Dingen umgibt, kommt darin um. Eine Warnung vor der Herrschsucht des guten Designs. In: Du. Zeitschrift für Kultur, Heft 766, Mai 2006, S. 48 – 50.
•Ferdinand Sutterlüty und Sighard Neckel: Bashing the Migrant Climbers: Interethnic Classification Struggles in German City Neighborhoods. In: International Journal for Urban and Regional Research, Vol. 30 (2006), No. 4, S. 798 – 815.
•Sighard Neckel, Kai Dröge und Irene Somm: Das umkämpfte Leistungsprinzip. Deutungskonflikte um die Legitimationen sozialer Ungleichheit. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 58 (2005), Nr. 7, S. 368 – 374.
•Sighard Neckel: Die Marktgesellschaft als kultureller Kapitalismus. Zum neuen Synkretismus von Ökonomie und Lebensform. In: Kurt Imhof und Thomas Eberle (Hrsg.): Triumph und Elend des Neoliberalismus, Zürich 2005: Seismo, S. 198 – 211.
•Sighard Neckel: Die Verwilderung der Selbstbehauptung. Adornos Soziologie: Veralten der Theorie – Erneuerung der Zeitdiagnose. In: Axel Honneth (Hrsg.): Dialektik der Freiheit. Frankfurter Adorno-Konferenz 2003, Frankfurt/M. 2005: Suhrkamp, S. 188 – 204.
•Sighard Neckel: Emotion by design. Das Selbstmanagement der Gefühle als kulturelles Programm. In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 15 (2005), Nr. 3, S. 419 – 430.
•Sighard Neckel: Political Scandals. An Analytical Framework. In: Comparative Sociology, Vol. 4 (2005), No. 1/2, S. 101 – 111.
•Sighard Neckel und Ferdinand Sutterlüty: Negative Klassifikationen. Konflikte um die symbolische Ordnung sozialer Ungleichheit. In: Wilhelm Heitmeyer und Peter Imbusch (Hrsg.): Integrationspotenziale einer modernen Gesellschaft, Wiesbaden 2005: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 409 – 428.
•Sighard Neckel, Kai Dröge und Irene Somm: Welche Leistung, welche Leistungsgerechtigkeit? Soziologische Konzepte, normative Fragen und einige empirische Befunde. In: Peter A. Berger und Volker H. Schmidt (Hrsg.): Welche Gleichheit, welche Ungleichheit? Grundlagen der Ungleichheitsforschung, Wiesbaden 2004: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 137 – 164.
•Sighard Neckel: Die Tragödie des Erfolgs. Über die moderne Flucht nach vorn und andere Bewegungen des Fortschritts. In: Neue Zürcher Zeitung, 30. April 2004, Seite 46.
•Sighard Neckel: Erfolg. In: Ulrich Bröckling, Susanne Krasmann und Thomas Lemke (Hrsg.): Glossar der Gegenwart, Frankfurt/M. 2004: Suhrkamp, S. 63 – 70.
•Sighard Neckel: Wir wollen alle gleich individuell sein. Gut und billig war einmal bürgerlich. Heute ist es Avantgarde. In: Du. Zeitschrift für Kultur, Heft 743, Februar 2004, S. 91 – 95.
•Sighard Neckel: „Schöpferische Zerstörung“? Was der berühmte Ökonom Joseph Schumpeter von der heutigen Manager-Elite gehalten hätte. In: DIE ZEIT, Jg. 59, Nr. 7, 5. Februar 2004, Seite 33.
•Sighard Neckel: „Stars im Kumpelformat“. Über Instant-Prominenz und das Risiko der Selbstdarstellung. In: KulturSPIEGEL (Beilage des Magazins “Der Spiegel”), Heft 2 / 2004 (Februar), S. 6 – 11.
•Jörn Lamla und Sighard Neckel: Das Praktische und das Symbolische der Politik. Am Beispiel politischer Konstruktionen von Ethnizität. In: Armin Nassehi und Markus Schroer (Hrsg.): Der Begriff des Politischen („Soziale Welt“, Sonderband 14), Baden-Baden 2003: Nomos, S. 619 – 637.
•Sighard Neckel: Die Marktgesellschaft als kultureller Kapitalismus. Zum neuen Synkretismus von Ökonomie und Lebensform. In: Mitteilungen des Instituts für Sozialforschung, Heft 14, 2003, S. 7 – 21.
•Sighard Neckel: Gemeindestudien in Ostdeutschland. Eine vorläufige Bilanz eigener Forschung. In: Ingrid Kurz-Scherf und Hans-Jürgen Arlt (Hrsg.): Arbeit, Bildung und Geschlecht. Prüfsteine der Demokratie. Festschrift für Jutta Roitsch, Frankfurt/New York 2003: Campus, S. 205 – 219.
•Sighard Neckel: Kampf um Zugehörigkeit. Die Macht der Klassifikation. In: Leviathan, Jg. 31 (2003), Nr. 2, S. 159 – 167.
•Sighard Neckel: Politik des Erfolgs. In: Jutta Allmendinger (Hrsg.): Entstaatlichung und soziale Sicherheit. Verhandlungen des 31. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Leipzig 2002, Opladen 2003: Leske & Budrich, S. 773 – 777.
•Sighard Neckel: Der Paternalismus der Postmoderne. In: Elisabeth Blum und Peter Neitzke (Hrsg.): Boulevard Ecke Dschungel. StadtProtokolle, Hamburg 2002: Edition Nautilus, S. 100 – 114.
•Sighard Neckel: Die Mechanismen symbolischer Macht. Kabylen und Kapitalismus: Einführendes zur Soziologie Pierre Bourdieus. In: U. H. Bittlingmayer, R. Eickelpasch, J. Kastner und C. Rademacher (Hrsg.): Theorie als Kampf? Zur politischen Soziologie Pierre Bourdieus, Opladen 2002: Leske & Budrich, S. 29 – 34.
•Sighard Neckel: Ehrgeiz, Reputation und Bewährung. Zur Theoriegeschichte einer Soziologie des Erfolgs. In: Günter Burkart und Jürgen Wolf (Hrsg.): Lebenszeiten. Erkundungen zur Soziologie der Generationen, Opladen 2002: Leske & Budrich, S. 103 – 117.
•Sighard Neckel: Jenseits von Blasiertheit und Rechthaberei. Intellektuelle Praxis und das Beispiel Siegfried Kracauers. In: Uwe Justus Wenzel (Hrsg.): Der kritische Blick. Über intellektuelle Tätigkeiten und Tugenden, Frankfurt/M. 2002: Fischer, S. 52 – 60.
•Sighard Neckel und Kai Dröge: Die Verdienste und ihr Preis: Leistung in der Marktgesellschaft. In: Axel Honneth (Hrsg.): Befreiung aus der Mündigkeit. Paradoxien des gegenwärtigen Kapitalismus, Frankfurt/New York 2002: Campus, S. 93 – 116.
•Sighard Neckel: Deutschlands gelbe Galle. Eine kleine Wissenssoziologie des teutonischen Neides. In: Kursbuch, Heft 143 (“Die Neidgesellschaft”), Berlin 2001, S. 2 – 10.
•Sighard Neckel: „Leistung“ und „Erfolg“. Die symbolische Ordnung der Marktgesellschaft. In: Eva Barlösius, Hans-Peter Müller und Steffen Sigmund (Hrsg.): Gesellschaftsbilder im Umbruch. Soziologische Perspektiven in Deutschland, Opladen 2001: Leske & Budrich, S. 245 – 265.
•Sighard Neckel: Perfektionismus: ein Problem. Zu einigen Aporien in Gestaltung und Architektur. In: Merkur, Jg. 54 (2000), Heft 1, Nr. 609, S. 45 – 52.
•Sighard Neckel: Blanker Neid, blinde Wut? Sozialstruktur und kollektive Gefühle. In: Leviathan, Jg. 27 (1999), Nr. 2, S. 145 – 165.
•Sighard Neckel: Ein Schaufenster sozialer Gegensätze. Unterwegs im Frankfurter Bahnhofsviertel. In: Sebastian Herkommer (Hrsg.): Soziale Ausgrenzungen. Gesichter des neuen Kapitalismus, Hamburg 1999: VSA, S. 179 – 186.
•Sighard Neckel: Neid. In: DIE ZEIT, Jg. 54, Nr. 28, 8. Juli 1999, Seite 45.
•Sighard Neckel: Die rechte Ecke. Ein Jugendclub im östlichen Brandenburg. In: Kursbuch, Heft 134 (“Auftritt von rechts”), Berlin 1998, S. 21 – 28.
•Sighard Neckel: Krähwinkel und Kabylei. Mit Pierre Bourdieu durch Deutschlands Kultursoziologie. In: F. Hillebrandt, G. Kneer und K. Kraemer (Hrsg.): Verlust der Sicherheit? Lebensstile zwischen Multioptionalität und Knappheit, Opladen 1998: Westdeutscher Verlag, S. 206 – 218.
•Sighard Neckel: Die ethnische Konkurrenz um das Gleiche. Erfahrungen aus den USA. In: Wilhelm Heitmeyer (Hrsg.): Was hält die Gesellschaft zusammen? (Bundesrepublik Deutschland: Auf dem Weg von der Konsens- zur Konfliktgesellschaft, Band 2), Frankfurt/M. 1997: Suhrkamp, S. 255 – 275.
•Sighard Neckel: Etablierte und Außenseiter und das vereinigte Deutschland. Eine rekonstruktive Prozeßanalyse mit Elias und Simmel. In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 7 (1997), Nr. 2, S. 205 – 215.
•Sighard Neckel: Kritik und Deutung. Wechselfälle kritischer Sozialforschung. („Adorno-Symposium“). In: Soziologische Revue, Jg. 20 (1997), Nr. 1, S. 3 – 7.
•Sighard Neckel: Zwischen Robert E. Park und Pierre Bourdieu: Eine dritte „Chicago School“? Soziologische Perspektiven einer amerikanischen Forschungstradition. In: Soziale Welt, Jg. 48 (1997), Nr. 1, S. 71 – 83.
•Sighard Neckel: Identität als Ware. Die Marktwirtschaft im Sozialen. In: Florian Müller und Michael Müller (Hrsg.): Markt und Sinn. Dominiert der Markt unsere Werte?, Frankfurt/New York 1996: Campus, S. 133 – 145.
•Sighard Neckel: Inferiority. From Collective Status to Deficient Individuality. In: The Sociological Review, Vol. 44 (1996), No. 1, S. 17 – 34.
•Sighard Neckel: Der unmoralische Tausch. Eine Soziologie der Käuflichkeit. In: Kursbuch, Heft 120 (“Korruption”), Berlin 1995, S. 9 – 16.
•Sighard Neckel: Die ostdeutsche Doxa der Demokratie. Eine lokale Fallstudie. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 47 (1995), Nr. 4, S. 658 – 680.
•Sighard Neckel: Politische Ethnizität. Das Beispiel der Vereinigten Staaten. In: Birgitta Nedelmann (Hrsg.): Politische Institutionen im Wandel (Sonderheft 35 der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie), Opladen 1995: Westdeutscher Verlag, S. 217 – 236.
•Sighard Neckel: Vom Scheitern des Sozialismus in einem Mann. In: Heinz Bude (Hrsg.): Deutschland spricht. Schicksale der Neunziger, Berlin 1995: Berlin Verlag, S. 170 – 181.
•Sighard Neckel: Zwischen gläubiger Anpassung und habitueller Distanz. Ostdeutsche Pfarrer als Politiker: Zwei biographische Fallstudien. In: Monika Wohlrab-Sahr (Hrsg.): Biographie und Religion. Zwischen Ritual und Selbstsuche,, Frankfurt/New York 1995: Campus, S. 265 – 284.
•Sighard Neckel und Jürgen Wolf: The Fascination of Amorality. Luhmann’s Theory of Morality and its Resonances among German Intellectuals. In: Theory, Culture & Society, Vol. 11 (1994), No. 2, S. 69 – 99.
•Helmuth Berking und Sighard Neckel: Urban Marathon. The Staging of Individuality as an Urban Event. In: Theory, Culture & Society, Vol. 10 (1993), No. 4, S. 63 – 78.
•Sighard Neckel: Achtungsverlust und Scham. Die soziale Gestalt eines existentiellen Gefühls. In: Hinrich Fink-Eitel und Georg Lohmann (Hrsg.): Zur Philosophie der Gefühle, Frankfurt/M. 1993: Suhrkamp, S. 244 – 265.
•Sighard Neckel: Altenpolitischer Aktivismus. Entstehung und Variation eines Politikmusters. In: Leviathan, Jg. 21 (1993), Nr. 4, S. 540 – 563.
•Sighard Neckel: Soziale Scham. Unterlegenheitsgefühle in der Konkurrenz von Lebensstilen. In: Gunter Gebauer und Christoph Wulf (Hrsg.): Praxis und Ästhetik. Neue Perspektiven im Denken Pierre Bourdieus, Frankfurt/M. 1993: Suhrkamp, S. 270 – 291.
•Sighard Neckel: Ungesellige Geselligkeit. Ralf Dahrendorf und die Bürgergesellschaft. In: Merkur, Jg. 47 (1993), Heft 3, Nr. 528, S. 246 – 252.
•Sighard Neckel: Das lokale Staatsorgan. Kommunale Herrschaft im Staatssozialismus der DDR. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 21 (1992), Nr. 4, S. 252 – 268.
•Sighard Neckel: Deutsche Abgrenzungskämpfe. Ein Bericht aus der brandenburgischen Industrieprovinz. In: Merkur, Jg. 46 (1992), Heft 8, Nr. 521, S. 669 – 679.
•Helmuth Berking und Sighard Neckel: Die Politik der Lebensstile in einem Berliner Bezirk. Zu einigen Formen nachtraditionaler Vergemeinschaftung. In: Peter A. Berger und Stefan Hradil (Hrsg.): Lebenslagen, Lebensläufe, Lebensstile (Soziale Welt, Sonderband 7), Göttingen 1990: Schwartz, S. 481 – 500.
•Sighard Neckel: Die Wirkungen politischer Skandale. In: Aus Politik und Zeitgeschichte. Beilage zur Wochenzeitung “Das Parlament”, Heft B7/90, 9. Februar 1990, S. 3 – 10.
•Sighard Neckel: Individualisierung und Theorie der Klassen. Zwischenbemerkungen im Paradigmastreit. In: Prokla, Jg. 19 (1989), Nr. 3, Heft 76, S. 51 – 59.
•Sighard Neckel: Entzauberung der Zukunft. Zur Geschichte und Theorie sozialer Zeitperspektiven. In: Rainer Zoll (Hrsg.): Zerstörung und Wiederaneignung von Zeit, Frankfurt/M. 1988: Suhrkamp, S. 464 – 486.
•Sighard Neckel: Macht und Legitimität im politischen Skandal. In: Vorgänge, Jg. 27 (1988), Nr. 6, Heft 96, S. 38 – 48.
•Helmut Berking und Sighard Neckel: Politik und Lebensstile. In: Ästhetik und Kommunikation, Jg. 17 (1987), Heft 65/66, S. 47 – 57.
•Sighard Neckel: Bluffen, Täuschen und Verstellen. Bemerkungen zu einer Variante des Leistungsprinzips. In: Freibeuter, Nr. 32 (1987), S. 81 – 88.
•Helmuth Berking und Sighard Neckel: Der alltägliche Protest gegen das Allgemeine. Über Politik und Lebensstil. In: Merkur, Jg. 40 (1986), Nr. 451/452, S. 875 – 879.
•Sighard Neckel: Das Stellhölzchen der Macht. Zur Soziologie des politischen Skandals. In: Leviathan, Jg. 14 (1986), Nr. 4, S. 581 – 605.