Archivgespräche 2017

Nächstes Archivgespräch

Im 21er-Haus

In der ersten Septemberwoche bietet Harald Krejci dem ViennAvant-Netzwerk ein Archivgespräch in der von ihm kuratierten Ausstellung Linda Christanell. Picture again.

Die Künstlerin und Filmemacherin Linda Christanell gilt seit Ende der 1960er-Jahre als eine Schlüsselfigur der österreichischen feministischen Avantgarde. Picture Again repräsentiert in einer retrospektiven Gesamtinstallation Werke der Künstlerin aus den letzten 50 Jahren und erläutert ihre Bildwelt. Die Ausstellung setzt Christanells Arbeiten räumlich miteinander in Beziehung. Einzelne Objekte – wie etwa Hutnadeln, Modeschmuck, Postkarten oder Spiegel – sind stets auch fotografische und filmische Vorlagen. Zeichnung, Text, Fotografie, Film, Plastisches und gefundene Objekte verflechten sich zu einer poetischen Bildergeschichte.

Als Pionierin der feministischen Kunst hat Linda Christanell einzeln und im Kollektiv wichtige gesellschaftspolitische Impulse gesetzt. Sie arbeitete zunächst in den Bereichen Malerei, Objektkunst, Installation, Performance sowie Fotografie und setzte sich ab Anfang der 1970er-Jahre intensiv mit dem bewegten Bild auseinander. Die Dekonstruktion von tradierten männlichen Blickmustern und das Hinterfragen der Funktionsmechanismen des Mediums Film stehen im Zentrum ihrer filmischen Arbeit. Weibliche Lebenswelten, gesellschaftliche Zuschreibungen, Körperlichkeit, Erotik und Sexualität sind Inspiration und Thema ihrer Werke. Picture Again präsentiert in einer retrospektiven Gesamtinstallation Werke der Künstlerin aus den letzten 50 Jahren und erläutert ihre Bilderwelt. Die Ausstellung setzt Christanells Arbeiten räumlich miteinander in Beziehung. Einzelne Objekte – wie etwa Hutnadeln, Modeschmuck, Postkarten oder Spiegel – sind stets auch fotografische und filmische Vorlagen. Zeichnung, Text, Fotografie, Film, Plastisches und gefundene Objekte verflechten sich zu einer poetischen Bildergeschichte. Als Pionierin der feministischen Kunst hat Linda Christanell einzeln und im Kollektiv wichtige gesellschaftspolitische Impulse gesetzt. Sie arbeitete zunächst in den Bereichen Malerei, Objektkunst, Installation, Performance sowie Fotografie und setzte sich ab Anfang der 1970er-Jahre intensiv mit dem Bewegtbild auseinander. Die Dekonstruktion von tradierten männlichen Blickmustern und das Hinterfragen der Funktionsmechanismen des Mediums Film stehen im Zentrum ihrer filmischen Arbeit. Weibliche Lebenswelten, gesellschaftliche Zuschreibungen, Körperlichkeit, Erotik und Sexualität sind Inspiration und Thema ihrer Werke.  Picture Again präsentiert in einer retrospektiven Gesamtinstallation Werke der Künstlerin aus den letzten 50 Jahren und erläutert ihre Bilderwelt. Die Ausstellung setzt Christanells Arbeiten räumlich miteinander in Beziehung. Einzelne Objekte – wie etwa Hutnadeln, Modeschmuck, Postkarten oder Spiegel – sind stets auch fotografische und filmische Vorlagen. Zeichnung, Text, Fotografie, Film, Plastisches und gefundene Objekte verflechten sich zu einer poetischen Bildergeschichte. Als Pionierin der feministischen Kunst hat Linda Christanell einzeln und im Kollektiv wichtige gesellschaftspolitische Impulse gesetzt. Sie arbeitete zunächst in den Bereichen Malerei, Objektkunst, Installation, Performance sowie Fotografie und setzte sich ab Anfang der 1970er-Jahre intensiv mit dem Bewegtbild auseinander. Die Dekonstruktion von tradierten männlichen Blickmustern und das Hinterfragen der Funktionsmechanismen des Mediums Film stehen im Zentrum ihrer filmischen Arbeit. Weibliche Lebenswelten, gesellschaftliche Zuschreibungen, Körperlichkeit, Erotik und Sexualität sind Inspiration und Thema ihrer Werke.  Picture Again präsentiert in einer retrospektiven Gesamtinstallation Werke der Künstlerin aus den letzten 50 Jahren und erläutert ihre Bilderwelt. Die Ausstellung setzt Christanells Arbeiten räumlich miteinander in Beziehung. Einzelne Objekte – wie etwa Hutnadeln, Modeschmuck, Postkarten oder Spiegel – sind stets auch fotografische und filmische Vorlagen. Zeichnung, Text, Fotografie, Film, Plastisches und gefundene Objekte verflechten sich zu einer poetischen Bildergeschichte. Als Pionierin der feministischen Kunst hat Linda Christanell einzeln und im Kollektiv wichtige gesellschaftspolitische Impulse gesetzt. Sie arbeitete zunächst in den Bereichen Malerei, Objektkunst, Installation, Performance sowie Fotografie und setzte sich ab Anfang der 1970er-Jahre intensiv mit dem Bewegtbild auseinander. Die Dekonstruktion von tradierten männlichen Blickmustern und das Hinterfragen der Funktionsmechanismen des Mediums Film stehen im Zentrum ihrer filmischen Arbeit. Weibliche Lebenswelten, gesellschaftliche Zuschreibungen, Körperlichkeit, Erotik und Sexualität sind Inspiration und Thema ihrer Werke. Picture Again präsentiert in einer retrospektiven Gesamtinstallation Werke der Künstlerin aus den letzten 50 Jahren und erläutert ihre Bilderwelt. Die Ausstellung setzt Christanells Arbeiten räumlich miteinander in Beziehung. Einzelne Objekte – wie etwa Hutnadeln, Modeschmuck, Postkarten oder Spiegel – sind stets auch fotografische und filmische Vorlagen. Zeichnung, Text, Fotografie, Film, Plastisches und gefundene Objekte verflechten sich zu einer poetischen Bildergeschichte. Als Pionierin der feministischen Kunst hat Linda Christanell einzeln und im Kollektiv wichtige gesellschaftspolitische Impulse gesetzt. Sie arbeitete zunächst in den Bereichen Malerei, Objektkunst, Installation, Performance sowie Fotografie und setzte sich ab Anfang der 1970er-Jahre intensiv mit dem Bewegtbild auseinander. Die Dekonstruktion von tradierten männlichen Blickmustern und das Hinterfragen der Funktionsmechanismen des Mediums Film stehen im Zentrum ihrer filmischen Arbeit. Weibliche Lebenswelten, gesellschaftliche Zuschreibungen, Körperlichkeit, Erotik und Sexualität sind Inspiration und Thema ihrer Werke.

In der Albertina

Am 7. Juli führte Antonia Hoerschelmann eine Gruppe des ViennAvant-Netzwerks durch die von ihr kuratierte Ausstellung Maria Lassnig – Zwiegespräche in der Albertina.

Es sind tiefgreifende Empfindungen, die im Zentrum des Schaffens von Maria Lassnig stehen. Das Sichtbarmachen von körperlichen Emotionen und das Nachspüren der Körperwahrnehmung bilden den Mittelpunkt ihrer Body-Awareness-Arbeiten. Humorvoll und ernst, sehnsuchtsvoll und gnadenlos bannt die Künstlerin ihre Selbstempfindung auf das Papier. Nicht was sie sieht, sondern wie sie sich spürt, wird zum Bild. Maria Lassnig zählt mit Louise Bourgeois, Joan Mitchell und Agnes Martin zu den wichtigsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Bereits früh macht sie ihren eigenen Körper zum Mittelpunkt ihrer Kunst, lange bevor Körperbewusstsein und das Verhältnis von Mann und Frau zentrale Themen der internationalen Avantgarde werden. Drei Jahre nach ihrem Tod würdigt die Albertina Lassnig mit einer Retrospektive des zeichnerischen Werks und führt rund 80 der schönsten Handzeichnungen der Künstlerin zusammen. Bislang völlig unbekannte Blätter erweisen sich in der Schau als Schlüsselwerke – gemeinsam mit Vertrautem werfen sie neues Licht auf ihr Konzept der Body-Awareness und erschließen neue Einblicke in das vielseitige Werk der Österreicherin. Z.B. auf 1978, wo sie ihren USA-Aufenthalt für ein Jahr unterbrochen hat und mit einem Stipendiums des Deutschen Akademischen Austauschdiensts in Berlin arbeitete. Dort trat sie in einen intensiven Dialog mit dem dort lebenden österreichischen Schriftsteller Oswald Wiener, der sich mit Denkpsychologie beschäftigt. Unter seinem Einfluss beginnt sie sich mit kognitionswissenschaftlichen Ideen zu befassen und erörtert Fragen der Wahrnehmung und der Selbstbeobachtung, um ihre kontinuierliche Suche nach dem Wesen des Körperbewusstseins auf eine wissenschaftliche Ebene zu heben. Ihre Erkenntnisse setzt sie in Körpergefühls- und Wahrnehmungsstudien um.

Maria Lassnig, Kopf, 1963. Aquarell. Albertina, Wien © 2017 Maria Lassnig Stiftung

Maria Lassnig, Selbstportrait als Playboystuhl, 1969. Gouache, Albertina, Wien © 2017 Maria Lassnig Stiftung

 

Maria Lassnig, Illustration eines Gedankens – „Les Antagonistes“, 1963. Kreide, Aquarell. Albertina – Dauerleihgabe der Oesterreichischen Nationalbank © 2017 Maria Lassnig Stiftung

 

 

Im Perinetkeller 

Am 8. Mai gestaltete ViennAvant-Mitglied Helmut Neundlinger ein Archivgespräch mit dem Gründer von „Freibord“ Gerhard Jaschke im historischen Perinetkeller: In diesem Raum hatte 1962 mit einer dreitägigen Einmauerungsaktion die „Blutorgel“ mit Adolf Frohner, Otto Muehl und Hermann Nitsch stattgefunden.

Der Autor und Bildende Künstler Gerhard Jaschke hat die Wiener Avantgarde-Szene von ihren Anfängen an begleitet und 1967 zusammen mit Hermann Schürrer die Zeitschrift und Edition Freibord gegründet.  In dieser verlegt Jaschke bis heute avantgardistische Werke verschiedenster Genres.  Helmut Neundlinger bearbeitet den Vorlass von ihm. Das Gespräch brachte nicht nur die großen Linien der Entwicklung, sondern auch eine Fülle von Details ans Licht.  .

                     

 

 Im mumok 

Am 30. März 2017 fand im mumok in der Ausstellung „Konstruktion_Reflexion. Werke aus der Sammlung Gertraud & Dieter Bogner“ eine Führung mit dem Sammlerehepaar statt. Die Schau zeigte eine Auswahl aus der Sammlung von Gertraud und Dieter Bogner, die sie 2007 dem mumok geschenkt haben und seitdem laufend ergänzen. Mit mehr als 100 Bildern, Skulpturen und Objekten sowie 300 Zeichnungen, Gouachen, Druckgrafiken, Autografen, Künstler_innenbüchern und Archivalien handelt es sich um die bisher größte zusammenhängende Donation an das Museum.

Entgegen Trends der Zeit spielte für die Bogners stets der „Inhalt“ als Kategorie konstruktivistischer, geometrisch-abstrakter und konzeptueller Kunst eine zentrale Rolle. Das Wechselspiel zwischen Formen und Inhalten bzw. die Politik der Form als Inhalt werden in der Ausstellung in unterschiedlichen, miteinander vernetzten Themenblöcken vorgestellt. Zentrale Motive sind dabei Theoriebezüge von Malerei und Farbe, die Reflexion von Geschichte und Gesellschaft oder das Verhältnis von Architektur, Skulptur und Abstraktion in der Tradition einer kritischen Moderne.

Konstruktion_Reflexion war ein lebendig-sinnliches wie auch ein von analytischer Präzision getragenes Zusammentreffen von Installationen, Bildern, Videos, Fotos, Texten und Publikationen von Robert Adrian X, Hartmut Böhm, Heinz Gappmayr, Dan Graham, Thomas Kaminsky, Richard Paul Lohse, Dorit Margreiter, Dóra Maurer, François Morellet, museum in progress, Jorrit Tornquist, Peter Weibel, Heimo Zobernig und anderen Künstler_innen.

Fotos: mumok/Niko Havranek

 

Weitere Planung

● Weiters ist eine Führung mit Bernhard Fetz durch das Literaturmuseum geplant.

Österreichische Nationalbibliothek (c) Literaturmuseum

● Seit längerem schon ist eine Exkursion nach Orth an der Donau geplant in das Privatarchiv mit dem Nachlass des Komponisten Karl Schiske http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Schiske, das seine Witwe Berta Schiske und sein Sohn, der Musiker Lucas Schiske betreuen.
● Weiters ist ein Besuch im Institut für Komposition und Elektroakustik in Vorbereitung. Zum Institut
● Überlegungen gibt es auch zu einer Exkursion ins Burgenland:
Zur Werkstatt Breitenbrunn, die ab den späten 1960ziger Jahren ein Schauplatz für experimentelle Kunst gewesen ist. Vom Künstlerpaar Fria Elfen und Wil Frenken als Werkstatt Breitenbrunn initiiert und geführt, wurde bis 1980 für diese Zeit Avantgardistisches wie Fluxus, Konkrete Kunst, Visuelle Poesie, neue Musik oder Computerkunst produziert, präsentiert und diskutiert. Ein von EU, Bund und Land gefördertes Forschungsprojekt arbeitet die Geschichte der „Werkstatt Breitenbrunn“ auf
http://www.breitenbrunn.at/home/news/detail/article/eroeffnung-einer-ausstellung-im-kunst-haus-von-fria-elfen-frenken/
Nach Sommerein, in die von Friedrich Kurrent erbaute Ausstellungshalle Marria Biljan-Bilger, Mitbegründerin des Art Clubs http://maria-biljan-bilger.at/
und in das Freilichtmuseum Wander Bertoni in Winden am See http://www.wanderbertoni.com/homepage/folge.htm