Dr. Elisabeth Großegger

Theaterwissenschaftlerin, stv. Leiterin des Institut für Kulturwissenschaft und Theatergeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Stellvertreterin des Direktors und
wissenschaftliche Mitarbeiterin am
Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Obmannstellvertreterin ViennAvant
Mitglied Wiener Gesellschaft für Theaterforschung


Website:

http://www.oeaw.ac.at/ikt/team/elisabeth-grossegger/

Forschungsschwerpunkte

  • Theatergeschichte und Festkultur
  • Burgtheater und Publikum
  • Mythos Prinz Eugen
  • Theateravantgarde
  • Theorie kultureller Praxis

Vita

  • geboren in Wien
  • Studium der Theaterwissenschaft und Romanistik an der Universität Wien.
  • Von 1978 bis 1981 Lehr- und Vortragstätigkeit an der University of Miami, USA.
  • Seit 1982 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
  • Von 1982 bis 1984 Instituts für Publikumsforschung,
  • Von 1984 bis 1998 Kommission für Theatergeschichte Österreichs.
  • Von 1998 bis 2009 Kommission für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte (KKT)
  • Seit 2009 Stellvertreterin des Direktors des Instituts für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte (IKT)

Publikationen (Auswahl)

Monografie
• Mythos Prinz Eugen. Gedächtnis und Inszenierung. Wien-Köln-Weimar: Böhlau Verlag 2014. 408 S.

Herausgaben
• (gem. mit Hermann Blume / Andrea Sommer-Mathis / Michael Rössner) Inszenierung und Gedächtnis. Soziokulturelle und ästhetische Praxis, Bielefeld: Transcript 2014, 298 S.
• (gem. mit Sabine Müller) Teststrecke Kunst. Wiener Avantgarden nach 1945. Wien: Sonderzahl Verlag 2012, 398 S.
• (gem. mit Moritz Csáky) Jenseits von Grenzen. Translokales, transnationales Gedächtnis. Wien: Praesens Verlag 2007, 225 S.
• (gem. mit J. Feichtinger, G. Marinelli-König, P. Stachel, H. Uhl) Schauplatz Kultur – Zentraleuropa. Transdisziplinäre Annäherungen. Innsbruck u.a.: Studienverlag 2006 (Gedächtnis – Erinnerung – Identität 7), 472 S.
• (gem. mit Andrea Sommer-Mathis und Dorothea Weber) Margret Dietrich. Zur Humanisierung des Lebens. Theater und Kunst. Ausgewählte Vorträge. Wien: ÖAW Verlag 1999, 288 S.

Aufsätze und Texte
• Heldenplatz (Thomas Bernhard 1988) in: Wolfgang Benz (Hg.), Handbuch des AntisemitismusBand 7. Film, Theater, Literatur und Kunst. München: K.G. Saur Verlag 2014, 8 S. [in Druck] • Der Herr Karl (Theaterstück/Kabarett von Carl Merz und Helmut Qualtinger, 1961) in: Wolfgang Benz (Hg.), Handbuch des Antisemitismus Band 7: Film, Theater, Literatur und Kunst. München: K.G. Saur Verlag 2014, 8 S. [in Druck] • Der Bockerer (Peter Preses, Ulrich Becher 1946) in: Wolfgang Benz (Hg.), Handbuch des Antisemitismus Band 7: Film, Theater, Literatur und Kunst. München: K.G. Saur Verlag 2014, 8 S. [in Druck] • ‘König Ottokars Glück und Ende’. Identitätsbefragungen im Erinnerungsjahr 2005, in: Jahrbuch der Grillparzer-Gesellschaft 3. Folge, Band 25 (2013–2014), Wien: Lehner 2014 16 S. [in Druck] • Hugo (August) Thimig (1854–1944) Schauspieler, Regisseur, Theaterdirektor und Sammler, in: Österreichisch Biographisches Lexikon Band 15 (65. Lieferung) Wien: Verlag der ÖAW 2014, S. 298–299.
• [Rezension] Wessely, Katharina: Theater der Identität: Das Brünner deutsche Theater der Zwischenkriegszeit. Bielefeld: Transcript 2011. 300 S., in: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2013–4-012 [03.10.2013].
• Mýtus Burgtheater. Příběh, který dokázal vytvořit identitu. [Mythos Burgtheater. Die Identität stiftende Kraft einer Erzählung]. In: Divadelní revue 2013, 2, S. 167–172.
• Burgtheater 1945. Rückkehr zur “Normalität”, in: Stefan Schmidl (Hg.): Die Künste der Nachkriegszeit – Musik, Literatur und darstellende Kunst in Österreich, Wien: Böhlau Verlag 2013, S. 167–180.
• Unsterbliches Wien. Wiener Festwochen 1951, in: Stefan Schmidl (Hg.): Die Künste der Nachkriegszeit – Musik, Literatur und darstellende Kunst in Österreich. Wien: Böhlau Verlag. 2013, S.117–134.
• In der entgegengesetzten Richtung. Thomas Bernhard und die Wiener Gruppe. Eine Annäherung, in: Elisabeth Großegger, Sabine Müller (Hg.): Testrecke Kunst. Die Wiener Avantgarden nach 1945. 398 S. Wien: Sonderzahl 2012, S. 274–296.
• (gem. mit Sabine Müller) Vorwort und Einleitung, in: Elisabeth Großegger, Sabine Müller (Hg.): Testrecke Kunst. Die Wiener Avantgarden nach 1945. 370 S. Wien: Sonderzahl 2012, S. 9–27.
• Kulturpolitik und Theater in der Reichshauptstadt Wien. Die frühe und die verspätete kulturpolitische Mission des k.k. Hofburg- und Nationaltheaters, in: Philipp Ther (Hg.): Die Geschichte der Kulturpolitik. Die kontinentalen Imperien in Europa im Vergleich. (Die Gesellschaft der Oper. Musikkultur europäischer Metropolen im 19. und 20. Jahrhundert Band 10) Wien – Köln – Weimar: Oldenburg Böhlau 2012, S. 55–74.
• Burgtheaterdeutsch. Stabilitätsstrategie und Differenzmarkierung, in: Heidemarie Uhl, Michael Rössner (Hg.): Renaissance von Authentizität? Über die neue Sehnsucht nach dem Ursprünglichen. Bielefeld: transcript 2012, S. 237–255.
• Staging the text. Grillparzers Drama König Ottokars Glück und Ende in der Inszenierung von Martin Kušej 2005, in: Egyed Emese, Bartha Katalin Ágnes, Tar Gabriella Nóra (Hg.): (Drama) Szövegek Metamorfózisa Kontaktustörténetek. Metamorphosis of the Dram(text)s. Stories of Relation. 3 Bände. Kolozsvár 2011, Band 2, S. 162–174.
• Zitat als Stilmittel im Theater: Hugo von Hofmannsthals Jedermann, in: Werner Telesko, Björn Tammen (Hg.): zitieren – gedenken – erinnern. Wien 2010. 5 Abb. S. 19–36.
• Der Kaiserhuldigungsfestzug (Wien 1908) und Robert Musils Parallelaktion. Wirklichkeitssinn versus Möglichkeitssinn, in: Károly Csúri, Magdolna Orosz, Zoltán Szendi (Hg.): Massenfeste. Ritualisierte Öffentlichkeiten in der mittelosteuropäischen Moderne. Frankfurt am Main u.a 2009 (Budapester Studien zur Literaturwissenschaft 14), S. 115–130.
• Wir müssen Mozarts Musik wie eine Uraufführung behandeln… – Mozart als Zeitgenosse 2006, in: Nicole Immler (Hg.): ‚The Making of…’ Genie: Mozart und Wittgenstein. Biographien, ihre Mythen und wem sie nützen. (Gedächtnis – Erinnerung – Identität 11) Innsbruck–Wien–München: Studien Verlag 2009. S. 233–252.
• Zwischenspiel: Der Skandal als Revolution, in: Bernd Noack: Theaterskandale von Aischylos bis Thomas Bernhard. Salzburg 2008 S. 86–97. (unauthorisierter Nachdruck)
• Historische Dramen als immaterielle Denkmäler im öffentlichen [Theater]raum. In: Rudolf Jaworski, Peter Stachel (Hg.): Die Besetzung des öffentlichen Raumes. Politische Plätze, Denkmäler und Straßennamen im europäischen Vergleich. Berlin: frank & timme 2007, S. 293–309.
• Schauplatz Text. Textrelationen im zeitgenössischen Theater, in: Johannes Feichtinger, Elisabeth Großegger, Gertraud Marinelli-König, Peter Stachel, Heidemarie Uhl (Hg.), Schauplatz Kultur – Zentraleuropa. Transdisziplinäre Annäherungen, Innsbruck-Wien-Bozen 2006 (Gedächtnis – Erinnerung – Identität 7), S.379–388.
• Das Burgtheater hat überhaupt nichts zu tun als an seinen Traditionen festzuhalten… – Burgtheater und Tradition aus kulturwissenschaftlicher Sicht, in: Johannes Feichtinger, Peter Stachel (Hg.), Das Gewebe der Kultur. Kulturwissenschaftliche Analysen zur Geschichte und Identität Österreichs in der Moderne. Moritz Csáky zum 65. Geburtstag gewidmet, Innsbruck-Wien-München 2001, S. 189–208.
• Gluck und d’Afflisio. Ein Beitrag zur Verpachtung des Burgtheaters. Wien: Verlag der ÖAW 1995. 130 S.
• Kaiser-Huldigungs-Festzug. Wien 1908. Mit 185 Abbildungen. Wien: Verlag der ÖAW 1992, 368 S.
• Pächter und Publikum. 1794–1817. Das Burgtheater und sein Publikum II. 2 Bände. Mit einem Vorwort von Margret Dietrich. Wien: Verlag der ÖAW 1989, 945 S.
• Theater, Feste und Feiern zur Zeit Maria Theresias. 1742–1776. Nach den Tagebucheintragungen des Fürsten Johann Joseph Khevenhüller-Metsch, Obersthofmeister der Kaiserin. Eine Dokumentation. Wien: Verlag der ÖAW 1987, 434 S.
• Freimaurerei und Theater. 1770–1800. Freimaurerdramen an den k.k. privilegierten Theatern in Wien. Wien: Böhlau 1981, 140 S.