{"id":4672,"date":"2023-12-12T10:11:22","date_gmt":"2023-12-12T10:11:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.viennavant.at\/?page_id=4672"},"modified":"2024-03-29T11:43:04","modified_gmt":"2024-03-29T11:43:04","slug":"archivgespraeche-2023","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.viennavant.at\/en\/interdisziplinaerer-diskurs\/archivgespraeche\/archivgespraeche-2023\/","title":{"rendered":"Archivgespr\u00e4che 2023"},"content":{"rendered":"<h2><a href=\"https:\/\/www.kunstforumwien.at\/\">Im Kunstforum Wien<\/a><\/h2>\n<p>Am 29. M\u00e4rz f\u00fchrte <a href=\"https:\/\/www.viennavant.at\/staff-members\/dr-lisa-ortner-kreil\/\">Lisa Ortner-Kreil<\/a> eine Gruppe aus ViennAvant von Kunst- und Literaturwissenschaftlerinnen sowie einem Musikwissenschaftler und einer Ethnologin durch die von ihr kuratierte Ausstellung \u201e<a href=\"https:\/\/www.kunstforumwien.at\/en\/exhibitions\/334\">Kiki Kogelnik. Now is the Time<\/a>\u201c im Bank Austria Kunstforum. Lisa Ortner-Kreil er\u00f6ffnete dabei einen besonders anregenden Zugang zu dieser K\u00fcnstlerin. Im Gegensatz zu modischen Moralisierungen zeigt Kiki Kogelnik eindrucksvoll, wie Kunst deutlich mit den verschiedensten Materialien und Sprachen der Gestaltung kritisch Stellung nimmt. In vielem war sie ihrer Zeit voraus, im Spiel mit zeitgeistigen Moden verweist sie auf die Kr\u00e4fte, die unterschwellig wirksam sind.<\/p>\n<p>Schon bevor sie nach NY ging, wo Marke ja fl\u00e4chendeckend war, kreiiert sie den Spitznamen Kiki, den ihr Bruder ihr gegeben hatte, als ihre Marke. Ihr eigentlicher Vorname war ja Sigrid. Sie legt ein Ego Book an. Und obwohl Msgr. Otto Mauer sie als ganz junge K\u00fcnstlerin in der Galerie St. Stephan mit ihren Kollegen Rainer, Hollegha, Prachensky und Mikl ausstellt, so gehen ihre W\u00fcnsche schon damals weiter hinaus. Marilyn Monroe fasziniert sie, inspiriert sie zu drei Arbeiten, 1960 in Wien, dann in Paris 1961 und schlie\u00dflich die letzte in NY 1962, als Venus von Willendorf, ohne Kopf.<\/p>\n<p>Marilyn Monroe stirbt in dem Sommer, an dem Kogelnik nach NY kommt. Sie schreibt an ihre Mutter: \u201ePoor Marylin. She died not far from here. I will tribute to her glory\u201c.<\/p>\n<p>\u00dcber ihren Lebensgef\u00e4hrten Sam Francis steigt in die Pop Art Szene ein, mit Tom Wesselmann, Caroline Schneemann Roy Lichtenstein, Claes Oldenburg, Andy Warhol, mit neuen Farben und neuem Material. Mit extravaganten Outfits und Kopfbedeckungen wird sie selbst zum wandelnden Happening. Sie will Dissonanzen zu erzeugen, etwas Aggressives, K\u00fcnstliches.<\/p>\n<h2><a href=\"https:\/\/www.mumok.at\/\">Im mumok<\/a><\/h2>\n<p>Am 30.Juni f\u00fchrte Rainer Fuchs, der stellvertretende Direktor des mumok, eine multidisziplin\u00e4re Gruppe von zwei Kunsthistorikerinnen, zwei Literaturwissenschaftlerinnen, einer Musikwissenschaftlerin, einer Theaterwissenschaftlerin, zwei Kulturwissenschaftlerinnen, einer K\u00fcnstlerin und einer Philosophin und Quantenphysikerin durch die von ihm kuratierte Ausstellung <a href=\"https:\/\/www.mumok.at\/ausstellungen\/on-stage-kunst-als-buehne\">&#8220;On Stage&#8221;<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Kunstforum Wien Am 29. M\u00e4rz f\u00fchrte Lisa Ortner-Kreil eine Gruppe aus ViennAvant von Kunst- und Literaturwissenschaftlerinnen sowie einem Musikwissenschaftler und einer Ethnologin durch die von ihr kuratierte Ausstellung \u201eKiki Kogelnik. Now is the Time\u201c im Bank Austria Kunstforum. 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